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Issen und Break Issen — so funktioniert das Parier-System

Issen ist Onimushas markanter Ein-Schlag-Konter. Break Issen ist die überarbeitete Version in Way of the Sword (2026). Timing, Ausdauer und Exekution erklärt.

2.9.2026 Onimusha Wiki Editorial Zuletzt aktualisiert: 2.9.2026 4 Min. Lesezeit
Cover art for Issen und Break Issen — so funktioniert das Parier-System

FAQ

Was ist Issen?
Issen (一閃, „ein Blitz“) ist der markante Konter der Onimusha-Serie. Drücke im letzten Augenblick vor einem Gegentreffer Angreifen, um den Gegner sofort zu töten oder einen massiven Konter zu landen. In jedem Onimusha-Hauptspiel vorhanden.
Was ist Break Issen?
Break Issen ist das überarbeitete Issen in Way of the Sword (2026). Statt eines Sofort-Kills leert das Parieren die Ausdauerleiste des Gegners. Ist die Leiste leer, exekutierst du den Dämon durch Zerstückelung. Bei Bossen gibt dir die Exekution die Wahl zwischen schwerem Schaden und mehr Seelen.
Funktioniert Issen bei Bossen?
In den ursprünglichen Spielen (2001–2006) funktioniert Issen bei den meisten normalen Gegnern, bei Bossen nur selten. In Way of the Sword ist Break Issen der zentrale Weg, um die Schadensfenster bei Bossen zu nutzen.

Issen (一閃, „ein Blitz“) ist die markante Parier-Mechanik der Onimusha-Serie, vorhanden in jedem Hauptspiel von Warlords (2001) bis Dawn of Dreams (2006). Break Issen ist ihre überarbeitete Form in Way of the Sword (2026). Das Beherrschen des Konters ist der größte einzelne Qualitätsunterschied zwischen neuen und erfahrenen Spielern — und in Way of the Sword ist er die zentrale Kampfschleife, kein Nischentrick.

Das ursprüngliche Issen (2001–2006)

In den vier klassischen Onimusha-Spielen funktionierte Issen so: Drücke Angreifen im allerletzten Augenblick, bevor ein Gegentreffer einschlägt. Das Fenster liegt je nach Spiel bei etwa 6 bis 10 Frames. Triffst du es sauber, landest du einen Sofort-Kill bei normalen Gegnern oder einen massiven Schadenskonter bei zäheren. Verpasst du das Fenster, kassierst du den Treffer ganz normal.

Das Timing ist schwerer, als es klingt. Das Fenster ist klein; der visuelle Hinweis ist der Beginn des Schwunges der gegnerischen Waffe auf dich zu, der akustische Hinweis ein leiser Schwert-Sound, den du erst mit Übung heraushörst. Die meisten Anfänger parieren zu früh — das Spiel bestraft das, indem die Waffe des Gegners einschlägt, bevor du Angreifen gedrückt hast.

Break Issen in Way of the Sword (2026)

Way of the Sword ersetzt das Sofort-Kill-Issen durch ein ausdauerbasiertes System. Jeder Gegner hat eine Ausdauerleiste. Erfolgreiches Parieren leert sie. Sobald die Leiste leer ist, kannst du die Taste für den schweren Angriff drücken und den Dämon durch Zerstückelung exekutieren.

Bei normalen Gegnern: exekutieren, um sie schnell loszuwerden. Für eine saubere Exekutions-Kette bekommst du oft ein paar zusätzliche Seelen als Belohnung.

Bei Bossen: Die Exekution wird zur strategischen Entscheidung. Das Spiel pausiert kurz und gibt dir zwei Optionen:

  • Schwerer Schaden — führe die Exekution aus für maximalen HP-Schaden. Nutze das, wenn der Boss kurz vor dem Tod steht und du den Kill nachschieben willst.
  • Mehr Seelen — geh auf Abstand, hebe dir die Exekution für später auf und lass die Ausdauer des Bosses von selbst wiederauffüllen. Nutze das, wenn du rote Seelen für Upgrades oder blaue Seelen für Oni-Armaments brauchst.

Wie du das Parieren wirklich timst

Der Protagonist landet einen leuchtenden Ein-Blitz-Treffer gegen einen Genma-Krieger

Drei konkrete Faustregeln, verifiziert über die Pre-Release-Berichterstattung von Capcom und Demo-Gameplay:

  1. Beobachte die Waffe des Gegners, nicht seinen Körper. Die Aushol-Animation beginnt am Körper; der Schlag beginnt, wenn die Waffe sich bewegt. Parriere auf die Waffe, nicht auf den Körper.
  2. Halte Block, bis du den Schlag siehst, dann tippe Angreifen. Blockhalten reduziert den Chip-Schaden, falls du dich vertust. Angreifen im Parier-Frame löst Break Issen aus. Viele Anfänger hämmern instinktiv auf Angreifen — lass es.
  3. Aufeinanderfolgende Parierungen stapeln Kampf-Buffs. Way of the Sword belohnt aggressives Parieren mit gestapelten Schadensboni. Das erste Parieren ist das schwerste; das zweite, dritte und vierte fallen leichter, sobald dein Muskelgedächtnis sitzt.

Ausdauer und Seelen-Ökonomie

Jedes Break Issen kostet dich nichts außer Timing. Was es dir bringt, hängt vom Gegner ab:

  • Normale Genma: Kampf beenden, Seelen kassieren.
  • Schwere Genma: zum Taumeln bringen und exekutieren, mehr Seelen erhalten.
  • Gegner im Miniboss-Tier: Die Ausdauerleiste braucht 4–6 Parierungen; die Exekution zahlt eine nennenswerte Seelen-Summe aus.
  • Bosse: Parieren ist der einzige Weg zum Exekutionsfenster; wer das Fenster verpasst, leert zwar etwas Ausdauer, aber der Boss kontert hart.

Für das größere Bild zum Seelen-Farming sieh dir den Soul-Farming-Guide an. Für Bosse einzeln sieh die Boss-Liste. Für die Serien-Mechanik im Hintergrund lies die Oni-Gauntlet-Lore-Seite.

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